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Trainingslager 2017 in „Nederland“
Eines vorweg: Es war superschön aber megaanstrengend. Vom 16.6 bis 23.6.2017 (im übrigen Pauls und mein Geburtstag) sind wir in das diesjährige Trainingslager nach Holland gefahren. Wir, die Badmintongruppe des Sportgymnasiums,  haben in einem riesigen Ferienhaus gewohnt. Drumherum war ein sehr großer Garten mit einer Fußballwiese. Das Außengelände war spitze.
Unser Tag startete häufig mit einem Morgenlauf. Kein Läufchen, sondern Strecken von 3,2 bis 5 Kilometer! Nach dem Lauf gab es immer Frühstück, natürlich gesund (Obstsalat mit Joghurt und Nüssen)! Das Essen haben wir immer selbst gekocht. Jedes Team war einmal dran und hat jede Mahlzeit selbst zubereitet, Frühstück, Mittag und Abendbrot. Mein Team war am Mittwoch verantwortlich.  Es gab tolle Sachen. Jetzt weiß ich wie Quiche geht. Für mich war es eine tolle Sache zu erfahren, wie man gesund kocht und wie das alles in der Küche funktioniert. Unser Oberchefkoch war, wie jedes Jahr, Herr Heller. 
Nach dem Frühstück wurden wir am ersten Tag in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe trainierte mit Mathias und die andere mitLana. Bei Mathias gab es viele Mobility-Übungen. Am Anfang der Woche hat er mit uns allen einen Beweglichkeitstest gemacht, um am Ende festzustellen, ob sich was gebessert hat. Bei Lana haben wir Pendelläufe, 200-m-Sprints und in Parcours trainiert. Parcourstraining setzt sich aus verschiedenen Sprüngen, Koordinationstraining und Zielwurfübungen zusammen. 
Die sportlichen Höhepunkte waren aus meiner Sicht Laufkraft und die „misslungene“ Strandeinheit. Dabei waren wir zwar nicht sportlich aktiv aber umso größer war der Spaß als es begonnen hat, zu regnen und zu gewittern. Diese Strandeinheit wurde vom Regen davongespült. 
Aber natürlich haben wir in dieser Woche auch noch was anderes als Sport gemacht. Das große Thema neben dem Sport lautete Teamspiele. Jedes Team hat sich bereits vor der Fahrt ein Teamspiel  überlegt. Sechs Teams, sechs Spiele. Und ein bisschen mehr, denn alle Trainer haben sich weitere Spiele ausgedacht.
Am coolsten fand ich das Floßbauen. Dabei haben zwei große Teams jeweils ein Floß gebaut. Die Flöße bauten wir aus Holzpfählen, Seilen und vier großen Wassertonnen. Dann ging´s los! Jedes kleine Team sollte auf Zeit die gleiche Strecke im See zurücklegen. Das Lustigste daran war, dass Pferde im See badeten und auch ihr Geschäft darin erledigten. Mir hat es mit einigen anderen so viel Spaß gemacht, dass wir noch eine Runde gedreht haben. Auf dem Weg ist das Floß natürlich kaputt gegangen und wir mussten es bis zum Ufer ziehen. Das war sehr lustig und auch ein bisschen abenteuerlich (genau mein Geschmack), denn wir mussten ja durch die Kacki der Pferde schwimmen.
Dieses Trainingslager war: anstrengend, herausfordernd,einfallsreich,lustig,wunderbar und vor allem perfekt! Das ist eben mein Verein!
 
Clara Gründel (5. Klasse Sportgymnasium)