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Aktuelles
Lernen für Leben

Früh übt sich, wer ein Meister werden will! Doch in welchem Beruf möchte man es zur Meisterschaft bringen? Den meisten wäre der große Wurf im Sport sicher immer noch der allerliebste Meistertitel, doch auch am Sportgymnasium ist man sich bewusst, dass neben dem Sport die berufliche Perspektive entscheidend ist. 

So ist es bereits zur Tradition geworden, dass die 9. Klassen des Gymnasiums nach den Herbstferien immer eine Woche ins Berufspraktikum gehen. 
Fünf Tage werden zwar von vielen Praktikumsstellen als zu kurz empfunden, doch ermöglichen sie den Schülern einen Einblick in den Berufsalltag und lassen sie ein Gespür dafür entwickeln, ob das gewählte Berufsbild den eigenen Kompetenzen und Interessen entspricht.
Über die wurde sich schon im Vorfeld der Praktikumswoche in den Fächern Deutsch und Wirtschaft/Recht Gedanken gemacht. So erstellten alle Schüler Charakteristiken und Zukunftscollagen, um eigene Fähigkeiten und Zielvorstellungen auszuloten. Der sich anschließende Besuch im BIZ half bei der Orientierung und Informationssuche zum erwählten Berufsbild. Dieses galt es danach auszuarbeiten und mittels PowerPoint den Mitschülern vorzustellen. Sehr hilfreich war dafür auch ein Beispielvortrag von Herrn Scherf zum Berufsbild des Steuerberaters.
Im Praktikum wurden fast alle SchülerInnen vor Ort von Fach-, Klassen- oder Beratungslehrern besucht und nach ihren Erfahrungen befragt. Sehr erfreulich waren die zahlreichen sehr positiven Rückmeldungen der Praktikumsbetreuer vor Ort und deren Bereitschaftsbekundungen, gern wieder Schülern unserer Schule ein Praktikum zu ermöglichen. Interessant war auch, wie aktiv zahlreiche Schüler bereits in den Arbeitsprozess eintauchen konnten.
Als Höhepunkt des Berufsprojekts bezeichneten viele Schüler trotzdem die abschließenden Bewerbungsgespräche. Im Rollenspiel galt es jetzt, sich für einen aus dem Praktikum resultierenden Ausbildungs- oder Studienplatz zu bewerben, inklusive Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen. War es für die meisten eine Bewährungsprobe, ja erste Prüfungssituation, gab es in diesem Jahr eine Vielzahl von Schülern, die die Interviewer fachkompetent und redegewandt von sich überzeugen konnten. 
Noch ist es Zeit, seine Wünsche zu überdenken oder präzisieren. Aber alle SchülerInnen gewannen genauere Vorstellungen, welche schulischen Voraussetzungen für ihre Zukunft entscheidend werden könnten – und einige nutzen dieses Wissen vielleicht zukünftig bewusster, um am Ende zur Meisterschaft zu gelangen.
 
 
 
Internationaler Lehrerbesuch am Sportgymnasium Jena
Am 29.10.2014 öffneten sich im Sportgymnasium alle Türen, um den Gästen Frau Elena Gavrilova (Russland), Frau Tatjana Siukova (Weißrussland), Frau Fatemeh Iranmanesh (Iran), Frau Eleni Kouvari (Griechenland) und Herr Aroldo Garcia dos Anjos (Brasilien) Einblick in das Schulleben an einer Eliteschule des Sports zu ermöglichen. Finanziert  wird diese Form des Lehreraustausches über den Pädagogischen Austauschdienst und organisiert wird es über ein Erwachsenenbildungsinstitut im jeweiligen Land. Dabei war das GutsMuths Gymnasium an diesem Tag nur eine Gastgeberschule in Jena.
Von Beginn an, beim Begrüßen im Sekretariat und vor dem Begegnen mit Lehrern vor dem Lehrerzimmer, kam ein reger Austausch zustande. Wissbegierig in allen Belangen, oft ins Detail gehend und dabei freundlich und offen wurden Fragen gestellt und beantwortet. In den ersten vier Unterrichtsstunden standen Hospitationen in den Fächern Chemie, Deutsch und Latein auf dem Programm, welche durch eine Frühstückspause im Lehrerzimmer unterbrochen und die mit direktem Kontakt zum Kollegium kommunikativ sehr rege gestaltet wurde. Ein Dankeschön sprach der Schulleiter seinen Kolleginnen Frau Schiller, Frau Vogler und Frau Werner sowie den Kollegen Thomas Müller und Herrn Kaefer aus, die sich bereit erklärt hatte „Geheimnisse“ ihres Unterrichts zu lüften.
Kurz vor dem Mittagessen hatte der Schulleiter Herr Rost zur Informationsrunde gebeten. Das System Sportgymnasium wurde vorgestellt und natürlich wieder Fragen beantwortet. Um auch zu erfahren, wie das Leben der rund 200 Internatsschüler aussieht, fand nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa abschließend ein kleiner Internatsrundgang mit der Erzieherin Frau Symalzek statt. 
 
U. Rost
Schulleiter
 
 
DFB-Expertenteam zu Beratungsgespräch an der Eliteschule des Fußballs in Jena

Positives Fazit durch Tina Theune und Frank Engel nach zweitägigen Besuch am Sportgymnasium Jena

 

Zu einem turnusmäßigen Beratungsgespräch mit dem Verbundsystem Eliteschule – Verband – Verein trafen Tina Theune, Frank Engel und Christian Schönig bereits am Abend des 20.10.2014 in Jena ein. Folgende Punkte standen dabei am 21./22.11.2014 auf dem Programm:


  • Hospitation im Rahmen des Spezialsports (männlich, weiblich) an der Eliteschule des Fußballs
  • Hospitation des Vereinstrainings des FC Carl Zeiss Jena sowie des FF USV Jena
  • Gesprächsrunden mit

    -   Vereinstrainer/in

    -   Regionalteam

    -   Schulleitung

  • Besuch des Nachwuchsleistungszentrums

 

Begleitet wurden die DFB-Experten dabei von Seiten der Schule/des Internats durch Uwe Rost (Schulleiter), Ralf Eismann (Internatsleiter) und Lutz Rösner (Vorsitzender Regionalteam), von Seiten der Vereine durch Stefan Treitl (FC Carl Zeiss Jena) und Dr. Michael Zahn (FF USV Jena) und von Seiten des Verbandes durch Christian Kucharz (Koordinator Nachwuchsleistungszentrum weiblich).

Im abschließenden Auswertungsgespräch lobte der Regionalteam-Vorsitzende, Lutz Rösner, die konzeptionelle sowie nachhaltige Arbeit des DFB und hob die damit verbundene Vorbildfunktion im deutschen Sport heraus: „Das Verbundsystem DFB-Landesverband-Eliteschule des Fußballs-Verein funktioniert. Für den Standort Jena ist dabei im männlichen Bereich die stabile Zugehörigkeit zur A- und B-Junioren-Bundesliga zu nennen, während im weiblichen Bereich die aktuelle Entwicklung sogar die Erwartungen übertrifft. Beispielhaft dafür ist die hohe Anzahl an DFB-Nominierungen.“

Lutz Rösner betont dabei die außerordentliche sportpolitische Bedeutung der Berufung des Mädchen- und Frauenfußballs als DOSB-Schwerpunktsportart und dem damit erstellten Regionalkonzept.

Tina Theune lobt Jena als „Vorzeigestandort des Mädchen- und Frauenfußballs“. Dabei hebt sie die unten aufgeführten Aspekte als beispielgebend und perfekt hervor:

 

  • Verbundsystem Verband-Schule-Verein
  • Eliteförderung durch Training/Spezialsport der Top-Talente bei den Jungs (NLZ FC Carl Zeiss Jena)
  • Kleine Trainingsgruppen im Spezialsport
  • Eliteförderung der Top-Talente (U17) durch Training/Spiel bei den Frauen
  • Absprache/Kommunikation Trainer (Sportbeirat)
  • Synergien

 

Frank Engel betont ebenfalls die sehr hohe Qualität des Vereinstrainings sowie des Spezialsport und bilanziert die positiven Trainergespräche, das gut funktionierende Verbundsystem sowie die vielfältig hervorragenden Bedingungen, z.B. aufgrund der kurzen Wege.

In dem Abschlussgespräch wurden aber auch Reserven aufgezeigt, um die Ausbildung der Sportschüler/innen sowie die Eliteförderung qualitativ noch weiter voran zu bringen: Individualisierung, mannschaftsübergreifendes positionsspezifisches Training sowie die materiell-technische Ausstattung (z.B.: Sportstätten) wurden dabei angesprochen. Bezüglich des letzten Punktes werden Gespräche mit der Stadt Jena stattfinden.

 

Alle Beteiligten zogen nach den beiden intensiven Tagen sowie den tiefgründigen Gesprächsrunden ein durchweg positives Fazit. Das vielfältige Lob wird dabei als Rückenwind genutzt und das Aufzeigen der Reserven als wichtiger Hinweis verstanden. Gemäß dem Motto: Stillstand ist Rückschritt.

 

Tina Theune zu Besuch beim Spezialsport Fußball weiblich am Sportgymnasium Jena (Klassenstufen: 7/8 und 11/12)

 
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